Bräter

Multitalente in der Küche in vielen verschiedenen Ausführungen

braeterDen ganz normalen Kochtopf kennt wohl jeder, aber wie sieht es mit einem Bräter aus? Was ist das eigentlich und wozu braucht man ihn überhaupt?
Bräter sind auch unter den Bezeichnungen Schmortopf oder – aus Großmutters Zeiten – als Kasserolle bekannt. Der bekannteste seiner Art ist wohl der Römertopf, ein Bräter aus Ton. Meist sind sie oval oder eckig und aus den verschiedensten Materialien zu haben. Der Bräter ist ein Universaltopf: Er eignet sich zum Schmoren genausogut wie zum Braten, in gusseiserner oder keramischer Ausführung können sie auch für Aufläufe und zum Überbacken verwendet werden. Charakteristisch ist auch der niedrige Rand und die große Bodenfläche, durch die im Bräter auch größere Teile wie Geflügel oder Braten zubereitet werden können.


Die unterschiedlichen Materialien, aus denen Bräter hergestellt werden können, haben unterschiedliche Vorteile: Schmortöpfe aus Ton, Gusseisen oder Aluguss halten die Wärme lange und geben sie nach und nach an den Topfinhalt ab. Kupfer- und Stahlkeramikbräter haben die größte Wärmeleitfähigkeit und sind besonders gut für Speisen geeignet, die bei zu langem Kochen zerfallen und ihren Nährwert verlieren. Die gleichmäßige und schnelle Wärmeabgabe dieser Bräter sorgt für ein gleichmäßiges und zügiges Garwerden des Topfinhaltes.
Mit dem Bräter lässt sich eine Vielzahl von Gerichten nährstoffschonend zubereiten. Die Garzeiten richten sich wie bei anderen Töpfen auch zum einen nach dem Gericht, das zubereitet werden soll, zum anderen nach dem gewählten Material für den Schmortopf.